Puerta del Sol: Wo jede Straße in Spanien beginnt Plaza Mayor: 237 Balkone im Theater der Habsburger Palacio Real: 3.418 Zimmer bourbonischen Ehrgeizes Templo de Debod: Eine 2.200 Jahre alte ägyptische Überraschung
Madrids symbolisches geografisches Herz und der Ausgangspunkt aller spanischen Straßen, dominiert von der ikonischen Statue des Bären mit dem Erdbeerbaum und der berühmten Silvesteruhr.
Ein monumentaler barocker Platz der Habsburger (129 m x 94 m), der zwischen 1617 und 1619 als zeremonielle Bühne der Stadt für königliche Festumzüge, Stierkämpfe und Spektakel erbaut wurde und heute das lebendige Herz des Madrider Alltags ist.
Ein wunderschön restauriertes Marktgebäude aus Eisen und Glas von 1916, das einen ungesunden Freiluftmarkt in Madrids erstklassiges Gourmet-Schaufenster verwandelte, in dem sich Einheimische und Touristen bei Wein, Tapas und moderner spanischer Esskultur treffen.
Einer der ältesten Winkel Madrids, wo sich drei Jahrhunderte Architektur — Gotik, Renaissance und Barock — auf einem einzigen intimen Platz gegenüberstehen, der als bürgerliches Herz der Stadt diente, bevor die Plaza Mayor ihn in den Schatten stellte.
Madrids Kathedrale brauchte 110 Jahre bis zur Fertigstellung (1883–1993) und mischt neoromanische, gotische und barocke Stile — ein Patchwork, das die Entwicklung der Stadt widerspiegelt und zeigt, wie oft weltliche Belange Vorrang vor religiösen Prioritäten hatten.
Der größte königliche Palast in Westeuropa, erbaut von den Bourbonen, nachdem ein Feuer 1734 den Alcázar der Habsburger zerstört hatte — 3.418 Zimmer aus Stein und Gold, die Madrid von einer Festungsstadt in eine europäische Macht verwandelten.
Ein eleganter Platz, der aus einem Abriss entstand — Joseph Bonaparte ließ 1808 ein mittelalterliches Viertel dem Erdboden gleichmachen, um dem Königspalast eine prachtvolle Aussicht zu verschaffen. Heute säumen den Platz zwanzig Statuen spanischer Könige, die ursprünglich zu schwer für das Palastdach waren.
Ein riesiger Platz, flankiert von Madrids ersten Wolkenkratzern, der Torre de Madrid von 1957 und dem Edificio España, gekrönt von einem Denkmal für Miguel de Cervantes, das eine Stadt zeigt, die sich ständig neu erfindet.
Ein 2.200 Jahre alter ägyptischer Tempel, der Stein für Stein abgetragen und 1972 als Geschenk Ägyptens für die Hilfe bei der Rettung der nubischen Monumente vor dem Assuan-Staudamm nach Madrid verschifft wurde — heute Madrids magischster Ort für Sonnenuntergänge.
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