Der Zankapfel-Häuserblock (Illa de la Discòrdia): drei Meisterwerke Seite an Seite Das Drachenrücken-Dach der Casa Batlló und die Sant-Jordi-Symbolik Der Säulenwald der La Sagrada Família Hospital de Sant Pau: Schönheit, die zum Heilen entworfen wurde Gaudís Krieger-Schornsteine auf dem Dach der La Pedrera
Das 1908 von Domènech i Montaner errichtete und von der UNESCO gelistete Konzerthaus ist das kühne Herzstück des katalanischen Modernisme – ein Gebäude, das vor Buntglas, Skulpturen und Keramikmosaiken förmlich explodiert.
Gaudís erstes Gebäude (1898–1900) und sein architektonisch konservativstes Werk, das dennoch kühn genug war, um Barcelonas allerersten Architekturpreis zu gewinnen.
Lluís Domènech i Montaners modernistisches Meisterwerk von 1902–1906 mit einer prunkvollen Eckkuppel und Blumenmosaiken. Teil des legendären Trios „Zankapfel-Block“ am Passeig de Gràcia.
Josep Puig i Cadafalchs Entwurf von 1898–1900 für den Schokoladenmagnaten Antoni Amatller besticht durch einen markanten niederländisch-flämischen Treppengiebel und verspielte Tierskulpturen, die die Schokoladenproduktion symbolisieren.
Gaudís Renovierung des Hauses eines Textilmagnaten (1904–1906) verwandelte dieses in einen architektonischen Drachen. Die schimmernde Keramikfassade, die knochenförmigen Balkone und das Dach in Form eines Drachenrückens erzählen die Legende von Sant Jordi, der den Drachen besiegt, in Stein, Fliesen und Eisen.
Gaudís letztes profanes Gebäude (1906–1912), ein radikaler Apartmentblock, der Barcelona so sehr schockierte, dass die Nachbarn seinen Abriss forderten. Das Erscheinungsbild eines Steinbruchs brachte ihm den Spitznamen „La Pedrera“ ein.
Gaudís unvollendete Basilika, die seit 144 Jahren im Bau ist. Ein Meisterwerk struktureller Innovation, das spirituelle Vision mit revolutionärer Mathematik verbindet – der einzige Teil des Gebäudes, den Gaudí zu Lebzeiten fertigstellte, ist die strahlende Geburtsfassade, während der innere Wald aus organischen Säulen und geometrischen Innovationen seinen Ansatz für sakrale Architektur definiert.
Lluís Domènech i Montaners letztes Meisterwerk und der größte Jugendstil-Komplex der Welt. Zwölf Pavillons, die so entworfen wurden, dass die Patienten von jedem Bett aus Gärten sehen konnten, verbunden durch unterirdische Gänge und 1997 zum UNESCO-Welterbe erklärt.
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