Refugi 307 — 400 Meter handgegrabene zivile Schutzbunker Plaça de Sant Felip Neri — Splitternarben an der Kirchenwand sind noch heute sichtbar George Orwells Barcelona — die Straßen, die zum Schauplatz von „Mein Katalonien“ wurden Bunkers del Carmel — 360°-Blick auf jeden Ort, den der Krieg berührte
Vierhundert Meter Tunnel, die von einfachen Zivilisten in den Montjuïc gegraben wurden. Barcelona war die erste europäische Großstadt, die systematisch aus der Luft bombardiert wurde — und ihre Bewohner bauten sich ihr eigenes Überleben.
Im Arbeiterviertel Raval träumten anarchistische Komitees nicht nur von der Revolution — sie bauten sie auf. Im Dezember 1936 war diese Straße der Herzschlag einer verwandelten Stadt.
Ein Hauptquartier der POUM-Miliz an der La Rambla. George Orwell trainierte hier, kämpfte hier, starb hier fast — und musste dann mitansehen, wie sich die Republik gegen ihre eigenen Revolutionäre wandte.
Ein Opernhaus von 1847, das anarchistische Bomben 1893, faschistische Bombardements im Bürgerkrieg und Francos jahrzehntelange Unterdrückung überstand. Doch ein Vorhang hätte es fast vernichtet.
Ein kleiner Platz im Gotischen Viertel, benannt nach dem Schriftsteller, der hier kämpfte. Über 35.000 Freiwillige aus fünfzig Ländern kamen nach Barcelona, überzeugt, dass das Aufhalten des Faschismus hier die Rettung Europas bedeutete.
Das politische Herz Kataloniens, wo sich die Generalitat und das Rathaus gegenüberstehen — Zeugen jahrhundertelanger Machtkämpfe. Am 26. Januar 1939 marschierten Francos Truppen über diesen Platz, und die Spanische Republik hörte in Barcelona auf zu existieren.
Ein kleiner, stiller Platz im Gotischen Viertel. Am 30. Januar 1938 warfen italienische faschistische Bomber hier ihre Last ab und töteten Zivilisten, die im Keller der Kirche Schutz suchten. Die zerfurchte Fassade der Kirche blieb unrepariert — Barcelonas ehrlichstes Kriegsdenkmal.
Barcelonas großer zentraler Platz, wo alles zusammenläuft. Am 19. Juli 1936 begann hier der Bürgerkrieg, als Bürger die Armeekaserne stürmten. Im Mai 1937 wurde er zum Schlachtfeld zwischen den eigenen Fraktionen der Republik. Heute ist er ein Touristenplatz, ungekennzeichnet und ohne Denkmal.
Die Ruinen der Flak-Batterien auf dem Hügel, die Barcelona vor Luftangriffen schützen sollten (1937-38). Nach dem Krieg bauten Flüchtlinge Elendsviertel-Hütten in die Ruinen. Heute ist es ein 360-Grad-Aussichtspunkt, an dem jede Richtung mit einem Ort verbunden ist, den wir besucht haben — das ultimative Panorama dieses Krieges.
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