Der Reichstag – wie eine Demokratie sich in wenigen Wochen selbst abschaffte Der unscheinbare Parkplatz über dem Führerbunker – Deutschlands Anti-Denkmal Die Topographie des Terrors – die Gestapo-Keller unter einem erhaltenen Mauerabschnitt Der Anhalter Bahnhof – der große Bahnhof, dessen Fahrpläne Deportationen versteckten Potsdamer Platz – vom Todesstreifen zur Glasstadt, das Finale des Wiederaufbaus
Am 27. Februar 1933 brannte der Reichstag, was Hitler die Notverordnung lieferte, die über Nacht die Grundrechte außer Kraft setzte; Wochen später, am 23. März, verabschiedete das Parlament das Ermächtigungsgesetz und schaffte sich selbst ab. Diese Station folgt der juristischen Maschinerie, mit der die deutsche Demokratie in unter zwei Monaten demontiert wurde.
Im November 1945 eingeweiht, angeblich erbaut aus Steinen der abgerissenen Reichskanzlei und flankiert von zwei T-34-Panzern, stand dieses Denkmal und Friedhof für etwa 2.000 sowjetische Soldaten mitten im Britischen Sektor – während des gesamten Kalten Krieges täglich bewacht von sowjetischen Wachen, die durch den Checkpoint Charlie hergebracht wurden.
Deutschlands nationales Holocaust-Denkmal nimmt die ehemaligen Gärten der Reichskanzlei und den späteren Todesstreifen der Berliner Mauer ein, einen Block vom Brandenburger Tor entfernt. Der versiegelte, unmarkierte Bunker von Goebbels' Villa liegt noch immer unter dem Rand des Stelenfeldes.
Ein unmarkierter Parkplatz, unter dem die vergrabenen Überreste des Führerbunkers liegen, in dem Hitler am 30. April 1945 starb; eine einzige Informationstafel, erst 2006 hinzugefügt, ist Deutschlands bewusstes Anti-Denkmal.
Über ein Jahrhundert war die Wilhelmstraße der Sitz der deutschen Regierung – Alte und Neue Reichskanzlei, Auswärtiges Amt und Propagandaministerium standen hier –, bis Kriegsschäden, sowjetischer Abriss und bewusste DDR-Neugestaltung jedes Gebäude auslöschten. Heute bedecken Plattenbau-Wohnblöcke aus den 1980er Jahren die Ministeriumsstandorte, markiert nur durch eine Open-Air-Ausstellung mit Informationstafeln.
Ernst Sagebiels Luftfahrtministerium von 1936 für Hermann Göring – damals das größte Bürogebäude Europas mit 2.800 Räumen – überstand den Krieg fast unbeschadet und beherbergte in der Folge die Gründung der DDR, den Beginn des Aufstands von 1953, die Treuhandanstalt und heute das Bundesfinanzministerium.
Die ausgegrabenen Keller der Gestapo- und SS-Zentrale in der ehemaligen Prinz-Albrecht-Straße, durch eine Bürgergrabung in den 1980er Jahren freigelegt und seit 2010 in einem kostenlosen, dokumentationszentrierten Ausstellungszentrum aufgearbeitet. Einer der längsten erhaltenen Abschnitte der Berliner Mauer verläuft direkt über dem Graben.
Nur ein Fragment des Portikus überlebt vom Anhalter Bahnhof, einst der größte Bahnhof Kontinentaleuropas. Zwischen 1942 und 1945 wurden fast 9.600 Berliner Juden, die meisten von ihnen ältere Menschen, von dessen Bahnsteigen in gewöhnlichen Wagen, die an fahrplanmäßige Züge gekoppelt waren, nach Theresienstadt deportiert.
Europas geschäftigster Platz in den 1920er Jahren, im Krieg ausgelöscht und vom Todesstreifen der Berliner Mauer geteilt, wurde der Potsdamer Platz in den 1990er Jahren aus dem Nichts als größte Baustelle Europas neu aufgebaut. Eine doppelte Pflastersteinreihe markiert den Verlauf der Mauer, und der Kaisersaal aus der Weimarer Zeit überlebt verglast im Sony Center.
Das ist die echte Geschichte eines Halts auf dieser Route – jeder Halt hat seine eigene.
Laufen Sie eine Meile durch das Herz von Mitte und lesen Sie die gesamte Geschichte Berlins – preußische Könige, eine…
Folgen Sie dem Verlauf der Berliner Mauer so, wie es die Menschen damals taten – vom Tränenpalast, wo sich Familien…
Gehen Sie den längsten noch erhaltenen Abschnitt der Berliner Mauer entlang – 1,3 Kilometer, die im Frühjahr 1990 von…
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