Test the Rest – Birgit Kinders Trabant, der durch die Mauer bricht Der Bruderkuss – Breschnew und Honecker, gemalt nach einem echten Foto Die Spree als Grenze – die unbemalte Seite und die dunkle Geschichte des Flusses Oberbaumbrücke – die Agenten-Austauschbrücke, die zur Arena der Gemüseschlacht wurde RAW-Gelände – ein ehemaliges Bahnausbesserungswerk, neu geboren als Zitadelle der Berliner Subkultur
Der Ostbahnhof, eröffnet 1842, trug fünf Namen unter fünf Regimen – Frankfurter Bahnhof, Schlesischer Bahnhof, Ostbahnhof, der Hauptbahnhof der DDR und wieder Ostbahnhof –, während er als Berlins Schienen-Tor nach Warschau und Moskau diente. Die Tour beginnt hier, direkt gegenüber der Mühlenstraße befindet sich die East Side Gallery.
Birgit Kinders Trabant bricht mit dem Nummernschild NOV-9-89 – dem Datum des Mauerfalls – durch den Beton. Es ist Ihre erste Ikone der East Side Gallery, 1,3 km Mauer, die 1990 von 118 Künstlern aus 21 Ländern bemalt wurde. Diese nach Osten gerichtete Seite war 28 Jahre lang unberührter, blanker Beton.
Die unbemalte Flussseite der Mauer ist der Spree zugewandt, deren gesamte Breite zu Ost-Berlin gehörte – eine Wassergrenze, an der Schwimmer und fünf Kinder aus Kreuzberg ertranken, weil keine Seite sie rechtlich gesehen retten durfte.
Dmitri Vrubels Wandbild des Bruderkusses zwischen Breschnew und Honecker, gemalt 1990 nach Régis Bossus echtem Foto von 1979 und 2009 von Vrubel selbst neu gemalt, ist das meistfotografierte Bild auf der gesamten Berliner Mauer.
Die Oberbaumbrücke, eine Ziegelbrücke mit Doppeltürmen und zwei Ebenen aus dem Jahr 1896, diente von 1961 bis 1989 als reiner Fußgänger-Grenzübergang zwischen West- und Ost-Berlin und erlebte stille Agentenaustausche im Kalten Krieg. Heute tragen Kreuzberg und Friedrichshain die alte Trennung mit der jährlichen Gemüseschlacht auf ihrer Brücke aus.
Ein Bahnausbesserungswerk, das 127 Jahre lang (1867–1994) arbeitete und dann aufgegeben wurde. Das RAW-Gelände wurde zu Berlins Konzentrat der Subkultur der 'Zwischennutzung' – Clubs wie Astra und Cassiopeia, eine berühmte Skatehalle, Künstlerateliers, ein sonntäglicher Flohmarkt und ein Luftschutzbunker aus dem Zweiten Weltkrieg, der als Kletterturm namens Der Kegel dient.
Friedrichshains Café- und Bar-Meile, benannt nach einem Barockdichter der Freundschaft und geschmiedet in der Squatter-Welle nach 1990. Heute sind ihre Terrassen das touristische Gesicht des Viertels – und Gegenstand seiner ehrlichsten Debatten über Gentrifizierung.
Friedrichshains grünes Wohnzimmer, umgeben von Gründerzeit-Mietskasernen, die sowohl die Bombenangriffe im Krieg als auch die Vernachlässigung der DDR-Zeit überstanden haben. Der 'Boxi' beherbergt einen jahrhundertealten Bauernmarkt am Samstag und einen sonntäglichen Flohmarkt, der berühmt für DDR-Nostalgiefunde ist.
Das ist die echte Geschichte eines Halts auf dieser Route – jeder Halt hat seine eigene.
Folgen Sie den Spuren der NS-Diktatur an den Orten, an denen sie tatsächlich geplant wurde – vom Reichstagsbrand, der…
Laufen Sie eine Meile durch das Herz von Mitte und lesen Sie die gesamte Geschichte Berlins – preußische Könige, eine…
Folgen Sie dem Verlauf der Berliner Mauer so, wie es die Menschen damals taten – vom Tränenpalast, wo sich Familien…
Wir verwenden Cookies, um den Website-Verkehr zu analysieren und Ihre Erfahrung zu verbessern. Sie können Analyse-Cookies akzeptieren oder ablehnen. Mehr erfahren