Teatro Español: Spaniens ältestes aktives Theater seit 1583 Calle de las Huertas: Poesie des Goldenen Zeitalters, in Bronze im Pflaster verewigt Cervantes und Lope de Vega: rivalisierende Nachbarn in Leben und Tod Retiro-Park: eine literarische Promenade inmitten von Statuen der Giganten
Der literarische Spaziergang beginnt auf Madrids theatralischstem Platz, der Heimat des Teatro Español (Spaniens ältestes aktives Theater, gegründet 1583 als Corral del Príncipe) und der Statue von Federico García Lorca. Hier feierten die größten Dramatiker des Goldenen Zeitalters die Premieren ihrer Werke.
Eine Fußgängerzone, in der Verse von Cervantes, Quevedo und Lope de Vega buchstäblich in Bronze und Gold in das Pflaster eingelassen sind – das literarische Erbe des Goldenen Zeitalters liegt Ihnen hier zu Füßen.
Das intellektuelle Herz des liberalen Spaniens seit 1835, eine private Kulturinstitution, in der Schriftsteller, Politiker und Denker in einer außergewöhnlichen Bibliothek mit Deckenmalereien in einem modernistischen Gebäude von 1884 über Ideen debattiert haben.
Das rekonstruierte Wohnhaus von Spaniens produktivstem Dramatiker (über 1.800 Stücke), in dem Lope de Vega von 1610 bis zu seinem Tod 1635 lebte – genau so erhalten, wie es in seinen eigenen Schriften beschrieben wurde, komplett mit kleinem Garten, Schreibtisch und Kapelle.
Die Grabstätte von Miguel de Cervantes, dessen sterbliche Überreste jahrhundertelang verschollen waren, bis sie 2015 mittels Bodenradar wiederentdeckt wurden. Der Schöpfer des Don Quijote ruht hinter diesen Mauern.
Ein Kulturzentrum des 21. Jahrhunderts in einem ehemaligen Kraftwerk, gekrönt von einem beeindruckenden vertikalen Garten und mit hochklassigen zeitgenössischen Ausstellungen. Ein Zeugnis der kulturellen Entwicklung Madrids über seine Schriftsteller des Goldenen Zeitalters hinaus.
Ein Garten der Aufklärungswissenschaft aus dem 18. Jahrhundert, in dem Naturforscher die Flora des spanischen Weltreichs katalogisierten und in dem Schriftsteller inmitten von 30.000 Pflanzen noch immer Kontemplation finden. Gegründet 1755, 1781 an seinen heutigen Standort am Paseo del Prado verlegt.
Madrids großer Park, in dem Besucher auf dem Statuenweg zwischen Bronze- und Steinstatuen spanischer literarischer und königlicher Figuren wandeln. Eine kontemplative Abschluss-Promenade in der Gesellschaft von Giganten, wo sich der Kreis der literarischen Tradition der Stadt schließt.
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